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  • Schwarz-Grün will Aufstocken beim Bau erleichtern

    In diesem interessanten Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 28.01.2026 beschreibt der Redakteur die Pläne der Landesregierung zur Änderung der Landesbauordnung noch in 2026.

    Sie könnte weitreichende Auswirkungen auf geplante Bauvorhaben im Bestand haben.

    VON GERHARD VOOGT

    Düsseldorf – Die schwarz-grüne Landesregierung will die Vorschriften vereinfachen, die das Aufstocken von Wohngebäude in den NRW-Metropolen regeln. Das geht aus dem Entwurf einer neuen Landesbauordnung hervor, über die am Donnerstag in der Plenarsitzung des Düsseldorfer Landtags beraten wird. „Wir wollen mehr Wohnraum schaffen und dennoch wertvolle Grünflächen erhalten. Das geht nur mit einer echten Um- und Ausbaukultur“, sagte Arndt Klocke, Sprecher für Bauen und Wohnen der Grünen Landtagsfraktion, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Deshalb machen wir den bisher schwierigen Umbau von Büroflächen und leerstehenden Ladenlokalen leichter“, fügte der Politiker aus Köln hinzu.

    Der Gesetzentwurf zur Änderung der Landesbauordnung umfasst 176 Seiten. „Auch der Bau neuer Wohnungen auf dem Dach bestehender Gebäude wird attraktiv, indem auf viele Vorschriften für eine Nachrüstung des Gebäudes darunter verzichtet wird“, sagte Klocke. Das Potenzial, flächenschonend und zielgenau Wohnraum zu schaffen, sei enorm, glauben Experten. Bundesweit könnten 2,4 Mio. zusätzliche Wohnungen durch Aufstockungen und 1,8 Millionen Wohnungen durch Umbau von leerstehende Büroimmobilien entstehen, so eine Berechnung der Uni Wuppertal.

    Auf Bestreben der Grünen nimmt die Landesregierung jetzt das Ziel, Wohnraum zu schaffen, mit der Notwendigkeit, Klimaanpassungsstrategien umzusetzen, in den Blick. Es gelte, Ressourcen zu schonen und wertvolle Grünflächen, Frischluftschneisen und Versickerungsflächen zu erhalten, heißt es. Ausufernde und kostentreibende DIN-Normen sollten beschränkt werden.

    NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach hatte vor zwei Jahren die Initiative „Bürokratie am Bau? Ciao“ gestartet. Dabei wurden Architekten, Ingenieure und Handwerksunternehmen aufgefordert, Vorschriften zu benennen, die auf den Prüfstand gehören. „Im Vergleich zum europäischen Ausland bauen wir in Deutschland mit erhöhten Anforderungen im Bau“, sagte die CDU-Politikerin damals. Die „Regelungswut“ werde „landauf und landab“ kritisiert.

    In der neuen Landesbauordnung sollen sich die Vereinfachungsvorschläge jetzt niederschlagen. „Regelungen wie zur Anzahl der Steckdosen in Kinderzimmern braucht es nicht“, bekräftigt der Arndt Klocke. „Wir beschränken uns auf die Einhaltung der relevanten Schutzziele und ermöglichen so mehr Freiheit beim Bauen“, so der direkt gewählte frühere Chef der NRW-Grünen.

    Kern des neuen Gesetzes ist ein so genannter Umbau- beziehungsweise Aufstockbooster im Paragraf 47, der für erhebliche Kostenersparnisse sorgen soll. Dabei geht es zum Beispiel um die Anforderungen an den Wärme-, Schall- und Erschütterungsschutz. Der Gesetzentwurf soll in seinen Hauptbestandteilen zum 1. Juli 2026 in Kraft treten.

    Kölner Stadtanzeiger vom 28.01.26

    Dies ist der Link zu § 47 der BauO NW !

  • Neubau von 2 Doppelhaushälften in Düsseldorf – Urdenbach

    Auf einem bisher unbebauten Grundstück entsteht 2026 ein unterkellertes Doppelhaus in massiver Bauweise. Kompakte Bauweise, gute Wärmedämmung, Wärmepumpen und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgen für hohe Energieeffizienz.

  • Lagerhalle für Autoreifen in Erkrath – Hochdahl

    Im Frühjahr 2026 beginnen in Hochdahl die Arbeiten für den Neubau einer Lagerhalle für Autoreifen.

    Es beginnt mit der Verbesserung der Gründungs-verhältnisse durch Bodenaustausch und der Fundamentierung. Nach Aufstellen der Stahl-konstruktion und Montage der Fassade und des Daches wird die Bodenplatte erstellt. Danach wird die Bodenplatte gegossen und es folgt der Ausbau.

  • Jahresabschluss 2025

    Mit einem Besuch der Ausstellung „WE TRANSFORM“ zur Zukunft des Bauens in der Bundeskunsthalle Bonn und einem gemütlichen Abend in der Bonner Südstadt haben wir ein ereignisreiches Jahr 2025 abgeschlossen.

    Die Ausstellung hat uns noch einmal aufgezeigt, wie sich das Bauen in naher Zukunft verändern wird. Bisher ist das Bauen für 40 % des CO² – Ausstoßes und 50 % des anfallenden Mülls verantwortlich.

    Neue und nachhaltige Baustoffe verwenden wir schon viele Jahre, aber Sie werden mehr in den Vordergrund treten und andere, weniger Nachhaltige verdrängen. Neue Entwicklungen, wie Baustoffe aus Algen oder Pilzen, wurden in Bonn aufgezeigt, erscheinen aber noch wenig praktikabel und juristisch schwierig. Dennoch lösten sie an diesem Abend intensive Diskussionen aus.

  • Interview

    In der vergangenen Woche hatten wir auf unserer Baustelle der KiTa Dechenweg in Düsseldorf Besuch durch den CEO des Latvian Wood Construction Cluster,
    Kristaps Ceplis. Er wurde von einem Kamerateam begleitet und es entstand ein Interview in dem durch Dores Wooden Homes in Kooperation mit @Ratke Konstruktionsbau Gmbh https://ratke-kb.de im Rohbau fertiggestellten Gebäude in Holz-Rahmenbauweise. Der Cluster wurde gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der Branche zu fördern und das Produktions- und Exportmarktpotenzial zu entwickeln. Es wird ein Film für das lettischen TV produziert, der Projekte lettischen Firmen im Ausland dokumentiert. Als die Sonne an diesem schönen Herbsttag heraus kam, konnte Bettina Kindel  die schöne Bilder im Video machen.

  • Dachausbau

    Dieses Wohn- und Geschäftshaus in der Düsseldorfer Altstadt wird im 3. bis 5. OG neu ausgebaut. Es entstehen mehrere neue Wohnungen, z.B. als Maisonettewohnung in den früheren Technikgeschossen. Fragen des vorbeugenden Brandschutzes werden derzeit mit einem Brandschutz-Sachverständigen erörtert.

  • Aufstockung

    Der Eigentümer dieses Wohn- und Geschäftshauses in der Düsseldorfer Innenstadt hat Rehberg + Milesevic Architekten mit der Planung einer Aufstockung beauftragt. Das Konzept beinhaltet 2 neue Wohnungen im 5. und 6. OG mit einem Panoramafenster auf der Strassenseite und einer Dachterrasse.

  • Rohbauarbeiten abgeschlossen

    Kindertagesstätte in Holz-Modul-Bauweise
    In nur 5 Wochen wurde der Rohbau der Kindertagesstätte in Düsseldorf-Wersten vollendet. Dank der vollständige Vorfertigung aller Bauteile durch Ratke Konstruktionsbau GmbH und Dores Wooden Homes konnten alle Vorteile der Holz-Modul-Bauweise ausgespielt werden.
    Dazu gehört eine hohe Planungssicherheit durch die Vorfertigung, geringe Bauzeiten und Nachhaltigkeit durch den nachwachsenden Baustoff Holz. Die Ausführung mit Holzfaser-Dämmstoffen ermöglicht diffusionsoffene Bauweisen, die Fehleranfälligkeit auf Baustellen wird minimiert.
    Derzeit planen Rehberg + Milesevic Architekten mit Lilia Kleemann auch den gesamten Innenausbau für den späteren Betreiber.

  • Drohnenvideo

    Die KiTa Dechenweg in Düsseldorf aus luftiger Höhe.

    Rehberg + Milesevic Architekten

    Das schöne Wetter Ende August ermöglichte unserer Mitarbeiterin Bettina Kindel diese sensationellen Aufnahmen der inzwischen im Rohbau nahezu vollendeten Kita in Holz-Modulbauweise.

  • Rehberg + Milesevic on Tour

    In einer kurzen Regenpause haben wir heute die Gelegenheit genutzt, den Baufortschritt der Kita Dechenweg in Düsseldorf – Wersten vor Ort zu verfolgen.

    „Nirgends lernt der interessierte Architekt mehr als auf der Baustelle ! “ ist nicht nur ein geflügeltes Word, sondern bei uns gelebte Realität.

    Wir konnten Details besprechen, die Konstruktion erläutern, die nächsten Schritte diskutieren und Erfahrungen für kommende Projekte mitnehmen. Bauten in Holz-Modul-Bauweise werden in den kommenden Jahren mehr werden, wenn mehr Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Die Erfahrungen aus dieser Baustelle werden uns dabei helfen, weitere vergleichbare Projekte zu realisieren.