NEWSBLOG

  • Childhood Haus für Düsseldorf

    Am 16.11.2020 wurde nach nur 5 Monaten Bauzeit das Haus der World Childhood Foundation auf dem Gelände der Uniklinik Düsseldorf eröffnet.

    Im Rahmen einer virtuellen Eröffnung unter Beteiligung Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden und Ministerpräsident Armin Laschet wurde die neue Einrichtung feierlich eingeweiht.

    Childhood-Häuser sind interdisziplinär arbeitende Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche, die sexuellen Missbrauch oder schwere körperliche Gewalt erlebt haben. Das Düsseldorfer Childhood-Haus läuft unter der Trägerschaft des Düsseldorfer Uniklinik und wurde initiiert durch die World Childhood Foundation.

    In den letzten Monaten und Jahren wurden auch in Nordrhein-Westfalen immer wieder schwere Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen bekannt. Doch die Dunkelziffer ist hoch und viele weitere Schicksale von Kindern bleiben im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, dass dort, wo Fälle bekannt und dann juristisch aufgearbeitet werden, ein besonderes Augenmerk auf dem Schutz der minderjährigen Opfer liegt. Das betrifft vor allem auch den kindgerechten Umgang in juristischen Verfahren.Diesen kindgerechten Ansatz verfolgen die Childhood-Häuser, die von der World Childhood Foundation deutschlandweit initiiert werden.

    Das Düsseldorfer Haus ist das vierte seiner Art in Deutschland und der erste Standort in Nordrhein-Westfalen. Um betroffenen Kindern eine möglichst kindgerechte Unterstützung im Rahmen des Ermittlungsverfahrens zu ermöglichen, werden zukünftig verschiedene Professionen in den Räumen des Childhood-Hauses zusammenarbeiten: Medizinerinnen und Mediziner, Psychologinnen und Psychologen, Jugendamtsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die Polizei, die Staatsanwaltschaft, die Gerichte. Vor Ort im Childhood-Haus sollen betroffene Kinder und Jugendliche zukünftig die Möglichkeit erhalten in freundlichen Räumen und durch geschultes Personal untersucht, befragt und beraten zu werden. Ziel ist es, das Beste für das Wohl betroffener Kinder zu erreichen.

    Nach einem Jahr der Planung und einer Corona-bedingten Verlagerung der Einweihungsfeier in das Internet, können die Räume des Childhood-Hauses von den beteiligten Behörden und Institutionen ab sofort genutzt werden.Das UKD wird das Childhood-Haus in einem eigens dafür umgebauten Gebäude betreiben und kann hier die gesamte Kompetenz des Klinikums zum Wohle des Kindes zusammenziehen. 

    Rehberg +Milesevic Architekten haben mit Ihrer Erfahrung das bestehende Gebäude in kurzer Zeit in Zusammenarbeit mit dem Büro ak innenarchitektur saniert. Das Tragwerk, die Baukonstruktion und die Aussenanlagen wurde neu errichtet. Die Anordung der Räume wurde den neuen Anforderungen entsprechend neu organisiert, die gesamte Haustechnik und alle Oberflächen wurden erneuert.

  • Dachausbau in Düsseldorf-Benrath

    Nach einem langen Genehmigungsverfahren haben die Arbeiten zur Sanierung und zum Dachausbau dieses Mehrfamilienhauses in Benrath mit der Einrüstung begonnen.

  • Erweiterung der Photovoltaikanlage der Stadtentwässerungsbetriebe Düsseldorf fertiggestellt

    Die bereits 2019 installierte Photovoltaikanlage auf dem Verwaltungszentrum der Stadtentwässerungsbetriebe Düsseldorf wurde im 2. Bauabschnitt um weitere 407 Solarmodule mit einer Leistung von 130 kwp erweitert, so daß nun ca. 160 kwp zur Verfügung stehen.

    Die Anlage wurde auf dem Gebäude 5 auf den ca. 9° geneigten Pultdächern installiert. Im gleichen Zuge wurden die Dachflächen saniert und für die Aufnahme der Elemente hergerichtet. Glücklicherweise hatte die bestehende Holzkonstruktion genug statische Reserven, um die zusätzlichen Lasten aus der Beschwerung aufzunehmen.

    Die so gewonnene Energie wird zum Eigenverbrauch in das eigene Netz der Stadtentwässerungsbetriebe eingespeist und dient u.a. zum Betrieb zahlreicher Pumpen, aber auch für die Ladestationen des hauseigenen Fuhrparks.

    Weitere Bauabschnitte sind in Planung.

  • Umnutzung einer Fabrikanlage in Wuppertal-Varresbeck

    Rehberg + Milesevic Architekten wurden beauftragt, diese historische Fabrikhalle in Varresbeck für die Wuppertaler Niederlassung der Steinrück GmbH & Co. KG, einen Beschlagshändler, herzurichten.

    Im Jahr 2021 wird die gesamte Anlage saniert, es wird ein Shop und ein Showroom installiert, Lager- und Büroflächen hergerichtet und die Aussenanlagen angepasst. Gemeinsam mit den Brandschutz-Sachverständigen von Heister & Ronkartz wurde ein Brandschutzkonzept erarbeitet. Inzwischen wurde der Bauantrag eingereicht.

  • Neubau in Monheim

    Die Bauarbeiten für den Neubau eines Zweifamilienhauses in Monheim am Rhein haben mit dem Abriss des Bestandes begonnen. In Kürze beginnen die Rohbauarbeiten.

  • Innenausbau für Einfamilienhaus im Hahnwald begonnen

    Zentrale Halle

    Nach den Sommerferien haben die Arbeiten zum Ausbau des Projektes mit der Verlegung des Estrichs begonnen. Inzwischen haben die Fliesenleger Ihre Arbeiten aufgenommen, der Trockenbau ist bald fertiggestellt. Bald beginnen auch die Arbeiten an den Aussenanlagen.

  • Cube Magazin II

    REDUZIERT UND DOCH DETAILREICH, so überschreibt das Cube Magazin einen weiteren Artikel über ein Projekt von Rehberg+Milesevic Architekten.

    „Aus zwei mach’ eins“ – das war die Devise bei einem Umbau in einem Stadthaus in Düsseldorf-Benrath. Aus zwei nebeneinander liegenden Wohnungen sollte eine zusammenhängende, rund 200 m² große Wohnfläche entstehen, die genügend Raum für die Wünsche der Bauherrenfamilie lässt. Neben einem weiträumigen Wohn- und Essbereich sollte insbesondere der Bereich der Eltern, bestehend aus einem Schlafzimmer mit begehbarer Ankleide und Masterbad mit Sauna, großzügig und handwerklich detailreich gestaltet werden.

    Hier geht´s direkt zum Cube Magazin

  • Cube Magazin

    Haus B. in Düsseldorf – Wersten

    In einem ausführlichen Bericht beschreibt die Düsseldorfer Ausgabe des Cube Magazin´s unser Projekt zur Sanierung eines Einfamilienhauses in Düsseldorf – Wersten. Hier geht es direkt zum Artikel.

  • Energetische Sanierung der Gesamtschule Duisburg -Walsum

    Die energetische Sanierung wurde mit Ende der Sommerferien abgeschlossen. Alle Fenster / Türen sowie die Fassade und die letzte Geschoßdecke des Hauswirtschaftsgebäudes wurden bearbeitet und energetisch optimiert. Mit einer farbenfrohen Ausführung der Fensterbrüstungen erfährt das Schulgelände eine Aufwertung, die in weiteren bauabschnitten fortgeführt werden soll.

  • Köln beim Wohnungsbau abgeschlagen

    Wir übernehmen hier einen Artikel von ELIANA BERGER aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 27.08.2020

    Keine Region in Nordrhein-Westfalen kommt beim Bau benötigter Wohnungen so schlecht hinterher wie Köln.

    Laut einer Studie des Instituts für Wirtschaft Köln (IW) deckte die Stadt zuletzt nur 46 Prozent des Bedarfs an neuen Wohnungen – und bildet damit unter allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW das Schlusslicht.

    Statt der jährlich benötigten 6900 Wohnungen wurden in Köln in den vergangenen vier Jahren im Schnitt lediglich 3100 gebaut. „Köln wächst unheimlich schnell“, sagt Studienautor Ralph Henger vom IW. Jedes Jahr kämen mehr als 10 000 Einwohner dazu. Damit steige auch der Wohnungsbedarf stark an. Das sei noch vor zehn Jahren in dieser Form nicht absehbar gewesen – und Köln mit diesem Problem auch nicht allein. „Einige Städte gehen damit aber besser um, indem sie aktiver auf den Bodenmarkt Einfluss nehmen.“

    Zu den Städten mit besonders starkem Wachstum zählen in NRW neben Köln auch Münster, Bonn und Düsseldorf – die in der Auswertung mit einem gedeckten Bedarf von 61 Prozent, 72 Prozent beziehungsweise 85 Prozent allesamt besser abschneiden als Köln, auch wenn dort ebenfalls zu wenig Wohnungen entstehen. „Entscheidend ist, dass man das Thema auf die politische Agenda setzt“, sagt Henger.

    Die Stadt Köln bleibt in Sachen Wohnungsbau seit Jahren hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das Kölner Wohnbündnis, ein Abkommen zwischen Stadt und Wohnungswirtschaft aus dem Jahr 2017, sieht vor, dass jährlich 6000 Wohnungen gebaut werden sollen. 2019 waren es aber lediglich 2175. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein kritisiert die aktuelle Entwicklung: „Es sieht nicht so aus, als könnten wir dieses Ziel in naher Zukunft erreichen“, sagt Hauptgeschäftsführer Thomas Tews in einer Mitteilung. Der Verein macht für das schlechte Abschneiden Kölns vor allem den Mangel an verfügbarem Bauland verantwortlich. Die Politik handle zu zögerlich, in den Bezirken bremsten widersprüchliche Interessen die Erschließung von mehr Bauflächen.

    Auch die Studie des IW betont die Bedeutung eines modernen Flächenmanagements. Gerade in Köln, Düsseldorf und Bonn seien die Flächen knapp. „Es müssen mehr bebaubare Flächen auf den Markt kommen“, sagt Henger. Dafür sei mehr Personal und eine bessere technische Ausstattung wichtig.

    Geteiltes Bild in der Region: In der Region um Köln herum ergab die Studie ein geteiltes Bild: Der Rhein-ErftKreis schnitt mit einer Bedarfsdeckung von nur 52 Prozent kaum besser ab als Köln. Ein möglicher Grund dafür: In den vergangenen Jahren sind verstärkt Familien ins Umland gezogen, was gerade in den gut angebundenen Umlandskreisen zu steigenden Preisen und mehr Wohnungsknappheit geführt hat.

    Auch in Leverkusen (62 Prozent) und dem Rhein-Sieg-Kreis (63 Prozent) wurde zuletzt deutlich weniger gebaut als benötigt. Im Rheinisch-Bergischen Kreis (80 Prozent) und im Oberbergischen Kreis (84 Prozent) waren die Werte dagegen deutlich besser. Der Kreis Euskirchen ist der einzige im Umland, bei dem in den vergangenen vier Jahren mehr neue Wohnungen gebaut wurden als benötigt – hier lag die Bedarfsdeckung bei 104 Prozent.

    Die IW-Studie zeigte für einige Teile NRWs aber auch einen umgekehrten Trend: In Gelsenkirchen (190 Prozent), im Hochsauerlandkreis (247 Prozent) und im Kreis Höxter (283 Prozent) entstanden viel mehr Wohnungen als eigentlich nötig. Das IW hat die Studie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund erstellt. Um den Wohnungsbedarf zu ermitteln, wurde ein Modell entwickelt, in das unter anderem auch demografische Daten einflossen.