{"id":977,"date":"2025-05-12T09:56:24","date_gmt":"2025-05-12T07:56:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/?p=977"},"modified":"2026-01-30T12:08:49","modified_gmt":"2026-01-30T11:08:49","slug":"vom-lost-place-zum-place-to-bau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/?p=977","title":{"rendered":"Vom \u201elost place\u201c zum \u201eplace to bau\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Ministerin Scharrenbach: Startschuss f\u00fcr Sanierung des ehemaligen Horrorhochhauses in Krefeld \u2013 vom \u201elost place\u201c zum \u201eplace to bau\u201c <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-940\" srcset=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7-1024x576.png 1024w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7-300x169.png 300w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7-768x432.png 768w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7-1536x864.png 1536w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Bild7.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Rehberg &amp; Milesevic Architekten planen derzeit die Sanierung eines Hochhauses in Krefeld und den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses in Holz-Hybrid-Bauweise auf dem gleichen Grundst\u00fcck.<br><br>Das Ministerium f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt dazu in einer Pressemitteilung: <br><br>Heute, 12. Mai 2025, haben Ina Scharrenbach, Ministerin f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer und Christian Wilhelm Paschertz, Investor und Eigent\u00fcmer der W. Paschertz Grundst\u00fccks GmbH den Spatenstich f\u00fcr die Totalsanierung des ehemaligen \u201eHorrorhochhauses\u201c in Krefeld gesetzt. <br><br>Das ehemalige Studentenwohnheim stand mehr als zwei Jahrzehnte leer und wird jetzt im Rahmen eines umfassenden Bauprojekts zu neuem, bezahlbarem Wohnraum umgewandelt. Zus\u00e4tzlich ist auch ein Neubau auf dem Grundst\u00fcck geplant. Die R\u00e4umungs- und R\u00fcckbauar-beiten dauerten insgesamt f\u00fcnf Monate an. <br><br>\u201eVom ,lost place\u00b4 zum ,place to bau\u00b4: Wir machen Ernst im Kampf ge-gen Problemimmobilien \u2013 nicht nur mit dem Abrisshammer, sondern auch mit neuen L\u00f6sungen. 20 Jahre stand dieser Ort f\u00fcr Leerstand, Vandalismus und Verfall. Jetzt legen wir den Grundstein f\u00fcr eine bessere Zukunft. Durch die Totalsanierung und dem geplanten Neubau entstehen hier insgesamt 81 neue Wohnungen, davon 68 \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert. Aus der \u00f6ffentlichen Wohnraumf\u00f6rderung des Landes Nordrhein-Westfalen werden f\u00fcr diesen Neustart rund 15,3 Millionen Euro bereit-gestellt. Das neue Bauprojekt ist ein Gewinn f\u00fcr das Wohnviertel, f\u00fcr die Stadt und vor allem f\u00fcr die Menschen. Aus Horror wird eine andere Spannung: N\u00e4mlich Vorfreude auf das Neue\u201c, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. <br><br>Frank Meyer, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Krefeld: \u201eDie Situation rund um das viele Jahre leerstehende Hochhaus an der Alten Gladbacher Stra\u00dfe war in der Vergangenheit st\u00e4dtebaulich sehr herausfordernd. Das private Areal wirkte wie ein Schandfleck. Die Stadtverwaltung hat engagiert daran gearbeitet, den Wohnstandort zu entwickeln. Wir begr\u00fc\u00dfen deshalb ausdr\u00fccklich das Engagement des Investors Paschertz hier in Krefeld sehr. Gemeinsam haben Verwaltung und Investor gute Perspektiven f\u00fcr diesen Standort erarbeitet. Dass dort nun bezahlbarer Wohnraum f\u00fcr viele Menschen in unserer Stadt entsteht, ist eine sehr positive Entwicklung. Ich bin auch dem Land NRW und dem Ministerium dankbar f\u00fcr die geleistete Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung bei diesem wichtigen st\u00e4dtebaulichen Projekt.\u201c<br><br>Christian Wilhelm Paschertz, Investor und Eigent\u00fcmer der W. Paschertz Grundst\u00fccks GmbH: \u201eWir freuen uns sehr, dass dieses herausfordernde Projekt jetzt beginnen kann. Bis hier hin haben wir \u00fcber 100 Container Schutt und M\u00fcll entsorgen lassen. Nun kann endlich etwas Neues entstehen. Ich bin sehr froh \u00fcber die tolle Zusammenarbeit aller Akteure. Der Einsatz der Stadt Krefeld, der Bewilligungsbeh\u00f6rden, der NRW.BANK und des Ministeriums war immer intensiv und zielorientiert. Ohne die gezielte Unterst\u00fctzung durch das Land Nordrhein-Westfalen w\u00e4ren solche Vorhaben kaum zu realisieren. Die Angebote der Moderni-sierungsf\u00f6rderung machen es m\u00f6glich, dass Investoren in der Region Verantwortung \u00fcbernehmen und neuen Wohnraum schaffen k\u00f6nnen \u2013 auch an schwierigen Standorten. Durch unsere Erfahrung in der Sanierung bin ich mir sicher, dass wir ein tolles Ergebnis hinbekommen werden.\u201c<br><br>Das Projekt wird von W.Paschertz Grundst\u00fccks GmbH aus Willich realisiert. Dem heutigen Spatenstich ging die Entkernung des Geb\u00e4udes voraus. \u00dcber 100 Container mit M\u00fcll und Taubenkot wurden dabei entsorgt. Die Bauzeit ist auf rund zweieinhalb Jahre angesetzt, die Fertigstellung ist f\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2027 geplant.<br><br>Hintergrund<br><br>\u2022\tBei der Totalsanierung des ehemaligen Studentenwohnheims an der Alten Gladbacher Stra\u00dfe entstehen 54 neue Wohnungen, davon 41 \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert. Durch den geplanten Einsatz von Fernw\u00e4rme bleiben die Heizkosten gering und die j\u00e4hrliche Treibhausgasminderung liegt bei 190 Tonnen CO2. Die Wohnfl\u00e4chen liegen zwischen 50 und 90 Quadratmetern und sprechen ein breites Mieterspektrum an. Das Ministerium und die landeseigene F\u00f6rderbank stellen daf\u00fcr rund 8,2 Millionen Euro aus der \u00f6ffentlichen Wohnraumf\u00f6rderung bereit. Die Gesamtinvestition betr\u00e4gt knapp 11 Millionen Euro. <br><br>\u2022\tNeben der Totalsanierung wird auf dem Grundst\u00fcck ein erg\u00e4nzender Neubau mit 27 voll barrierefreien und \u00f6ffentlich-gef\u00f6rderten Wohnungen entstehen. Aus der \u00f6ffentlichen Wohnraumf\u00f6rderung des Lande Nordrhein-Westfalen werden hierf\u00fcr rund 7,1 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung gestellt.<br><br>\u2022\tDas Ministerium f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterst\u00fctzt die St\u00e4dte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beim Kampf gegen Problemimmobilien: Rechtliche Werkzeuge gegen Verwahrlosung von Wohnraum und ausbeuterische Mietverh\u00e4ltnisse, wie das Wohnraumst\u00e4rkungs-gesetz, wurden gesch\u00e4rft und werden weiter optimiert. F\u00fcr die oft kleinteiligen juristischen Auseinandersetzungen stellt das Ministerium den Kommunen eine Rechtsberatung an die Seite. Zudem werden regelm\u00e4\u00dfig Kontrollaktionen in besonders betroffenen Wohnungsbe-st\u00e4nden durchgef\u00fchrt, um den Druck auf die Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer von Problemimmobilien zu erh\u00f6hen. Daneben k\u00f6nnen Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen aus der \u00f6ffentlichen Wohnraumf\u00f6rde-rung oder aus der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung zum Tragen kommen. <br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20231216_122426.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"498\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20231216_122426-498x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-908\" srcset=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20231216_122426-498x1024.jpg 498w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20231216_122426-146x300.jpg 146w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20231216_122426.jpg 505w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ministerin Scharrenbach: Startschuss f\u00fcr Sanierung des ehemaligen Horrorhochhauses in Krefeld \u2013 vom \u201elost place\u201c zum \u201eplace to bau\u201c Rehberg &amp; Milesevic Architekten planen derzeit die Sanierung eines Hochhauses in Krefeld und den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses in Holz-Hybrid-Bauweise auf dem gleichen Grundst\u00fcck. 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