{"id":490,"date":"2020-08-24T00:10:11","date_gmt":"2020-08-23T22:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/?p=490"},"modified":"2020-08-24T00:14:53","modified_gmt":"2020-08-23T22:14:53","slug":"schule-im-ausnahmezustand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/?p=490","title":{"rendered":"Schule im Ausnahmezustand"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"320\" height=\"330\" src=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/d6d70baf2e5b3c46.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-495\" srcset=\"https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/d6d70baf2e5b3c46.jpg 320w, https:\/\/blog.architekteninduesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/d6d70baf2e5b3c46-291x300.jpg 291w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ein kollektives Bildungsexperiment nannte die Zeitung \u201eDie Welt\u201c das, was Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler genau wie ihre Lehrkr\u00e4fte derzeit weltweit mitmachen. Gefragt, ob sie teilnehmen m\u00f6chten, hat sie niemand, genauso wie sie niemand darauf vorbereiten konnte.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Text <strong>Uta Winterhager<\/strong> aus Bauwelt 17\/2020<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich, in NRW war es am Freitag, 13. M\u00e4rz 2020, wurden alle Schulen geschlossen \u2013 als ein Teil von vielen #flattenthecurve-Ma\u00dfnahmen zeigte dies Wirkung, allerdings erst nach Wochen, als die Zahlen gemeldeter Corona-Neuinfektionen wieder geringer wurden. Uns allen, Erwachsenen wie Kindern, werden die Wochen des Lockdowns, in denen nichts mehr ging, mit ihrer irritierenden, angsterf\u00fcllten Atmosph\u00e4re noch lange im Ged\u00e4chtnis bleiben. Und nicht nur das, die Bew\u00e4ltigung der wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Sch\u00e4den wird uns noch lange besch\u00e4ftigen. Dass sich die Lebensqualit\u00e4t der Kinder und Jugendlichen in Deutschland w\u00e4hrend der Corona-Pandemie vermindert hat, dass vermehrt von psychischen und psychosomatischen Auff\u00e4lligkeiten berichtet wird und dass vor allem Kinder aus sozial schw\u00e4cheren Familien betroffen sind, best\u00e4tigte die Mitte Juli ver\u00f6ffentliche COPSY-Studie des UKE Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung fordert auch in Zeiten der Pandemie ein Rechtauf Bildung: Internationale Studien zeigen, dass die meisten Sch\u00fcler\/innen w\u00e4hrend der Schulschlie\u00dfungen in ihrer Lernentwicklung deutlich zur\u00fcckfallen, und dabei verlieren diejenigen, die es aufgrund ihrer sozialen Benachteiligung ohnehin schon schwerer haben, besonders viel. Die Schere zwischen Arm und Reich \u00f6ffnet sich noch weiter, Bildungsarmut und wachsende Ungleichheit sind die Folge. Es sind aber nicht allein die schwer aufzuholenden Bildungsdefizite, die sich nachteilig auf Bildungs- und Erwerbsbiografien auswirken. Hinzu kommen die massive Einschr\u00e4nkung der f\u00fcr die Entwicklung von Kindern notwendigen sozialen Kontakte, die Belastung von Eltern und Familien, ein erh\u00f6htes Risiko von Misshandlungen und sexueller Gewalt sowie die Gef\u00e4hrdung besonders vulnerabler Gruppen (z.B. Kinder mit Behinderungen).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stiftung weist f\u00fcnf Handlungsfelder aus, mit denen das Bildungssystem besser durch die Krise kommt bzw. weitere Sch\u00e4den verhindert werden k\u00f6nnen. Sie fordert Lernstandermittlungen, Kl\u00e4rung von Zust\u00e4ndigkeiten, Lehrerfortbildungen, damit digitale Formate besser genutzt werden k\u00f6nnen, und fordert besondere Aufmerksamkeit f\u00fcr die Inklusion. Die Hauptforderung geht jedoch nicht nur mit regelm\u00e4\u00dfigen Testungen einher, sondern mit einer rationalen Einsch\u00e4tzung der tats\u00e4chlichen Situation: Die im Interesse der Kinder und Jugendlichen dringend gebotene, m\u00f6glichst rasche Wiederaufnahme des regul\u00e4ren Kita- und Schul-betriebs braucht Mut und Vorsicht, gute Vorbereitung und Flexibilit\u00e4t zugleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn genau so haben sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die Lehrkr\u00e4fte, P\u00e4dagogen und Schulleitungen in den letzten Monaten bewegt. Und je nach Pers\u00f6nlichkeit der Entscheider, nach allgemeiner oder konkreter Infektionslage mehr oder weniger mutige Schritte gewagt, um Erl\u00e4sse umzusetzen und dabei trotzdem vieles m\u00f6glich zu machen. Grundschullehrerinnen haben einen Doppeltisch auf dem Schulhof aufgebaut, um ihre Kinder wenigstens durch die Plexiglasscheibe einmal in der Woche pers\u00f6nlich betreuen zu k\u00f6nnen, andere haben Hausbesuche gemacht, Briefe geschrieben, sogar Essen mitgebracht. Da gab es den Stufenleiter, der seine gesamte EF in acht Videokonferenzen mit je f\u00fcnfzehn Teilnehmern sprechen wollte \u2013 einfach nur so, weil er es wichtig fand. Es gab Lehrer, die haben am Wochenende Pfeile mit Klebeband auf den Boden der Schule geklebt, um G\u00e4nge zu Einbahnstra\u00dfen zu machen. Klausuren wurden in Turnhallen geschrieben, um Abst\u00e4nde einzuhalten, Sportunterricht war ja ohnehin nicht erlaubt. Es gab aufwendige Choreografien zur Abiturentlassfeier, die in diesem Jahr auf dem Sportplatz oder im Autokino stattgefunden hat. Aber es gab auch vieles einfach nicht, kaum ein Kind (oder Elternteil) hat nicht gemerkt, wie sehr ihm schlichtweg sein Alltag fehlt, das t\u00e4g\u00adliche Miteinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Krise hat viele bereits bekannte Missst\u00e4nde noch deutlicher markiert. Wie sehr zum Beispiel die Schulen bei der Digitalisierung hinterherhinken, zeigte sich, als der Fernunterricht die einzige Option war, die zum Unterrichten blieb. F\u00fcnf Milliarden Euro hatte der Bund mit dem Digitalpakt bereits im Mai 2019 bewilligt, doch abgerufen wurden davon in den ersten sieben Monaten nur etwa 20 Millionen. Corona gab dem jedoch einen deutlichen Schub: Allein in NRW sollen, so hie\u00df es in einer Pressemitteilung des Ministeriums f\u00fcr Schule und Bildung Ende Juni 2020, rund 350 Millionen Euro in das Lernen und Lehren mit digitalen Medien investiert werden. Mobile Endger\u00e4te, ausgestattet mit der entsprechenden Software, sichere Kommunikationsplattformen, Fortbildungen f\u00fcr die P\u00e4dagogen und vor allem auch feste Stellen f\u00fcr Schul-IT-Manager helfen sicher und vergleichsweise schnell die Situation insbesondere f\u00fcr den Fernunterricht (aka Homeschooling) zumindest technisch deutlich zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wesentlich tr\u00e4ger und wesentlich kostenintensiver ist dagegen der Schulbau. Auch hier war die Misere seit Jahren bekannt, die Zahlen sind erschreckend. In K\u00f6ln, das hier sicher beispielhaft f\u00fcr alle Metropolen mit schnell wachsender Einwohnerzahl steht, fehlen rund 50 Schulen. 192 Projekte mit Priorit\u00e4t, Neubauten wie Instandsetzungen, stehen derzeit auf einer Liste des Amtes f\u00fcr Schulentwicklung. Diese abzuarbeiten wird dauern, da mindestens 100 Fachkr\u00e4fte fehlen, in der Geb\u00e4udewirtschaft, der Bauaufsicht, der Stadtplanung ist vieles im Verzug. Und das sind Zahlen, die unabh\u00e4ngig von der Pandemie bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bundesweit wurden die Schulen vergleichsweise fr\u00fch geschlossen und erst sp\u00e4t oder nur teilweise ge\u00f6ffnet \u2013 als in Fitnessstudios schon l\u00e4ngst wieder trainiert wurde. W\u00e4hrend der Besuch eines privaten Fitnessstudios eine individuelle Entscheidung ist, bewegen sich Schulen zwischen widerspr\u00fcchlichen gesellschaftlichen Anspr\u00fcchen: Es gibt ein Recht auf Bildung bzw. eine Schulpflicht, gleichzeitig gilt es, die Gesundheit der Schulgemeinschaft zu sch\u00fctzen. Viele Entscheidungen mussten die Schulen von Freitag auf Montag umsetzen, es wurde improvisiert und ausprobiert. Bei aller Ungewissheit \u00fcber die Folgen der Pandemie, kann man sicher nicht davon ausgehen, dass dies ein einmaliges Ereignis bleiben wird. Muss man den Schulbau denn nun ganz neu denken? Michael Gr\u00e4bener, Leiter der Abteilung Schulbau-und Schulbetreuung der Stadt K\u00f6ln, mahnt zur Besonnenheit: \u201eMan muss aufpassen, dass man aus einer besonderen Situation nicht die Regel macht. Wenn ich einen Amoklauf als Grundlage f\u00fcr alle weiteren Planungen nehme, haben wir demn\u00e4chst keine Schulen mehr, sondern Festungen. Auch die Pandemie ist keine normale Lage. Und wenn ich Planungen von Geb\u00e4uden, die 80 Jahre Bestand haben, nach einem einzelnen besonderen Ereignis ausrichte, dann mache ich etwas falsch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft (MJG), der Bund Deutscher Architekten BDA und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) haben die Krise jedoch zum Anlass genommen, ihrer seit Jahren wiederholt ge\u00e4u\u00dferten Forderung nach Investitionen in innovative und hochwertige Schulbauten noch einmal Nachdruck zu verleihen und die Vergabe von Bundesmitteln aus dem Corona-Konjunkturpaket zur Unterst\u00fctzung der Kommunen an Qualit\u00e4tskriterien zu kn\u00fcpfen. Barbara Pampe, Architektin und Vorst\u00e4ndin der MJG bef\u00fcrchtet, \u201ewenn dort coronabedingt Gewerbesteuereinnahmen fehlen, wird es Sparma\u00dfnahmen geben \u2013 man f\u00e4llt zur\u00fcck auf Altes, weil man denkt, dass es g\u00fcnstiger ist. Wir brauchen aber zukunftsf\u00e4higen Schulbau, und wenn wir jetzt Geld in die Hand nehmen, sollten wir die Chance nutzen, damit etwas Neues zu realisieren.\u201c Wie das Neue aussehen kann, das das von der MJG formulierten F\u00f6rderkriterium \u201eDie Lernumgebung ist flexibel und adaptiv. Fl\u00e4chen k\u00f6nnen mehrfach genutzt und multipel belegt werden\u201c erf\u00fcllt, zeigt ein der Pressemitteilung beigef\u00fcgter Grundriss der im Bau befindlichen Staatlichen Gemeinschaftsschule am Hartwege in Weimar (Pilotprojekt von MJG, IBA Th\u00fcringen und Stadt Weimar, in Kooperation mit gernot schulz : architektur, K\u00f6ln; Hausmann Architekten, Aachen; studio urbane Landschaften, Hamburg; und weiteren) mit Simulation eines Lernsettings unter Ber\u00fccksichtigung der Abstandsregeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es noch zu fr\u00fch f\u00fcr fundierte Ergebnisse aus der Praxis ist und mit den Projekten, die jetzt gebaut werden, f\u00fcnf bis zehn Jahre alte Erkenntnisse umgesetzt werden, sieht Raphaella Burhenne de Cayres (Architektin, Schulbauberaterin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin bei gernot schulz : architektur) gro\u00dfes Potential bei den offenen Lernlandschaften: \u201eMit dem differenzierten Raumangebot wird den Kindern eine Lernumgebung geboten, in der sie sich frei bewegen k\u00f6nnen und aus der Begrenztheit des Klassenraums heraus kommen. Abstandsregeln und Aufsichtspflicht k\u00f6nnen leichter eingehalten werden. \u00dcbersicht ist durch die Transparenzen weiterhin gegeben. Querl\u00fcftung und gr\u00f6\u00dferes Raumvolumen unterst\u00fctzen die Raumhygiene.\u201c In der Bildungslandschaft Altstadt Nord in K\u00f6ln (Bauwelt 12.2019) setzte das B\u00fcro zus\u00e4tzlich zur L\u00fcftungsanlage gro\u00dfe Lamellenfenster ein. Damit kann der volle L\u00fcftungsquerschnitt auch im Schulbetrieb ausgenutzt werden, ohne dass durch offene Fensterfl\u00fcgel Verletzungsgefahr besteht. Zudem konnte sie beobachten, dass Schulen, die bereits \u00fcber ein funktionierendes Medienkonzept verf\u00fcgen und eine P\u00e4dagogik anwenden, die Kinder lernen l\u00e4sst, eigenst\u00e4ndig zu lernen, wesentlich besser durch die Krise gekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Frank Hausmann (Aachen\/K\u00f6ln), der als Architekt das Schulministerium NRW ber\u00e4t und an der im Herbst erscheinenden neuen Schulbaurichtlinie f\u00fcr NRW beteiligt ist, glaubt aber nicht, \u201edass sich der Schulbau durch die Pandemie gro\u00df ver\u00e4ndern wird. Manchmal sind es Kleinigkeiten. Wir haben in den letzten Jahren die Waschbecken mit der Begr\u00fcndung weggeplant, dass alles digital l\u00e4uft, niemand schreibt mehr mit Kreide. Ich kann Ihnen aber garantieren, dass wir in den n\u00e4chsten Planungen wieder \u00fcberall Waschbecken drin haben werden.\u201c Dass die Au\u00dfenr\u00e4ume in der aktuellen Situation nicht noch mehr genutzt werden, wundert ihn angesichts der Tristesse auf den Schulh\u00f6fen nicht. Doch auch hier, so Hausmann, habe sich etwas bewegt, die Freibereiche r\u00fcckten mehr in den Fokus, jedes Team, das an einem Schulbauwettbewerb teilnimmt, brauche einen Landschaftsarchitekten. Wie diese Au\u00dfenr\u00e4ume insbesondere im st\u00e4dtischen Kontext, wo Platz knapp ist, aussehen k\u00f6nnen, zeigt er am Entwurf f\u00fcr den Bildungscampus des Erzbistums K\u00f6ln in Kalk (WettbewerbDezember 2019). Hier gibt es gro\u00dfz\u00fcgige Lernterrassen, die \u00fcber breite Glast\u00fcren mit den Lernbereichen verbunden sind. Im Bereich der Grundschule dienen Au\u00dfentreppen der direkten Erschlie\u00dfung. Und der Forderung der MJG, die Schulen, die sich derzeit vollkommen abschotten m\u00fcssen, ins Quartier zu \u00f6ffnen, entspricht der Bildungscampus beispielhaft mit einer \u00f6ffentlichen Spange f\u00fcr Mensa und Caf\u00e9, die auch von au\u00dfen genutzt werden kann, die Schule selbst liegt in einem sicheren Bereich da\u00adr\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan muss nicht jede Schule neu bauen, aber es muss im Bestand einfacher werden, etwas anzupassen\u201c, sagt Barbara Pampe, die auch an der Erarbeitung der neuen Schulbaurichtlinie f\u00fcr NRW beteiligt war. Denn \u201eGeb\u00e4ude k\u00f6nnen helfen, eine neue Lehr- und Lernkultur in der Breite zu etablieren. Das Problem ist das alte 60-Quadratmeter-Klassenzimmer mit 30 Kindern. Weder differenziertes Lernen noch die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln ist hier m\u00f6glich.\u201c Nat\u00fcrlich h\u00e4ngt die MJG die Latte mit ihrem Kriterienkatalog sehr hoch, wie wichtig es aber ist, den Raum als dritten P\u00e4dagogen endlich ernst zu nehmen und in gute Schulen zu investieren, haben die letzten Monate \u00fcberdeutlich gezeigt. Kinder und Jugend\u00adliche brauchen ihre Schule als Lern- und Lebensraum, Corona darf hier nicht als Ausrede vorgeschoben werden, sie ihnen jetzt und in Zukunft vorzuenthalten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Hier der Link zur Seite der Bauwelt:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bauwelt.de\/rubriken\/betrifft\/Schule-im-Ausnahmezustand-3559271.html\">https:\/\/www.bauwelt.de\/rubriken\/betrifft\/Schule-im-Ausnahmezustand-3559271.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kollektives Bildungsexperiment nannte die Zeitung \u201eDie Welt\u201c das, was Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler genau wie ihre Lehrkr\u00e4fte derzeit weltweit mitmachen. Gefragt, ob sie teilnehmen m\u00f6chten, hat sie niemand, genauso wie sie niemand darauf vorbereiten konnte.&nbsp; Text Uta Winterhager aus Bauwelt 17\/2020 Pl\u00f6tzlich, in NRW war es am Freitag, 13. 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